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Sport & Ausbildung Tschechoslowakische Wolfshunde als Arbeitshunde - wie trainiert man ihn , wie lernt man ihm neue Elemente, Informationen über Wettbewerbe und Trainingsseminare

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Old 01-12-2008, 22:24   #1
Silence
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Originally Posted by littlepeet View Post
Ich kenne Ausbildungspraktiken in "Hündelerkreisen" (bitte nicht verallgemeinern! dies wird aber tatsächlich so praktiziert), wo Hunde das erste halbe/dreiviertel Jahr in einem Kennel verbringen, keinen Sozialkontakt zu anderen Hunden oder Menschen haben, die nur zum Versäubern und zum trainieren ("Beutespiel") rausgeholt werden. Das nennt sich dann "Bindung zum Besitzer" aufbauen... Das sind dann auch die Hunde, denen man am besten niemals unangeleint begegnet...

Gruss, Petra
So manch einem Kandidaten der diese bewusste "Vernachlässigung" erfahren hat, möchte ich auch nicht unangeleint begegnen.
Das allerdings hat nichts mit der Ausbildung VPG oder Ringsport zu tun.
Wenn ich heute ein soziales Lebewesen in ein Dasein aller Kasper Hauser zwinge, darf ich mich über keine Handlung eines solchen Hundes wundern.

Und ich habe mich nicht nur in diesen Kreisen ab und an aufgehalten, sonder immer wieder VPG und Ringsporthunde eingesetzt und zwar ohne jegliche Plessuren
Es ist immer die Frage: Wie sage ich es meinem Hund. Und das gilt für mich immer und überall. Ob mit oder ohne Prüfungsambitionen!
_____________________

Ansonsten kann ich leider auch nur sagen, bei uns werden weder Hunde mir absolvierter RH-Prüfung, BH oder irgendeiner VPG von der Steuer befreit. Das Gleiche gilt für die sogen. Zwingersteuer - bei uns gibt es sie nicht.

Grüße Uschi
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Old 14-08-2009, 13:42   #2
timber-der-wolf
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Originally Posted by helmutriess View Post
Und hört endlich auf bei dem Thema Arbeitsprüfung immer wieder auf Schutzhunde zu kommen. Die wenigsten wissen so wie so nicht wie eine Schutzhunde Ausbildung im Hundesport richtig gemacht wird.
Das liegt vielleicht auch daran, dass man es auf Hundeplätzen immer wieder anders sieht und erlebt, als es in Foren von den Schutzhundlern dargestellt wird.
Und dieser ganze Schutzkram mit den Hunden hat m.E. schon lange nichts im Privatbereich zu suchen, zumindest der Teil, wo dem Hund, mit welcher Methode auch immer, das gezielte Beißen und Angreifen antrainiert wird! Es gibt genügend Alternativen zur sinnvollen Arbeit / Beschäftigung mit den Hunden.
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Old 14-08-2009, 14:11   #3
helmutriess
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@ Norbert

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Originally Posted by timber-der-wolf View Post
Das liegt vielleicht auch daran, dass man es auf Hundeplätzen immer wieder anders sieht und erlebt, als es in Foren von den Schutzhundlern dargestellt wird.
Und dieser ganze Schutzkram mit den Hunden hat m.E. schon lange nichts im Privatbereich zu suchen, zumindest der Teil, wo dem Hund, mit welcher Methode auch immer, das gezielte Beißen und Angreifen antrainiert wird! Es gibt genügend Alternativen zur sinnvollen Arbeit / Beschäftigung mit den Hunden.
Ja, warscheinlich ist es so. Es sind die Ewig gestrigen die nie etwas verstanden haben. Die eingefahrenen, mit ihren Mittelalterlichen Methoden, und die die nur Hundeplatz Drill und so weiter im Kopf haben. Unwissenheit und nicht die Bereitschaft etwas zu lernen, das ist das größte Problem. Die einen hier im Forum die anderen auf den Hundeplätzen. Ich kenne das zu genüge.

Und dieser ganze Schutzkram mit den Hunden hat m.E. schon lange nichts im Privatbereich zu suchen, zumindest der Teil, wo dem Hund, mit welcher Methode auch immer, das gezielte Beißen und Angreifen antrainiert wird!

Alleine so eine Aussage ist schon zum lachen. So etwas kommt nur von jemanden, der nicht mal das Grundprinzip vom Schutzdienst im Hundesport verstanden hat.
Das ist das gleiche wie Ultimative Befehlsgewalt.

Die anerkannten Arbeitsprüfungen sind bekannt. Wer in der GHK starten will muss auch eine entsprechende Prüfung ablegen. Nicht mehr als richtig. Ich hoffe das der VDH niemals eine Ausdauer Prüfung als Arbeitsprüfung anerkennt. Es wäre für die Leute die wirklich mit dem Hund arbeiten ein Schlag ins Gesicht. Wie Torsten schon sagte " ist der TWH eigentlich in der Klasse der Gebrauchshunde richtig ? " Nach dem was zum Teil hier geschrieben wird glaube ich nicht.

Gruß Helmut
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Old 14-08-2009, 14:25   #4
timber-der-wolf
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Originally Posted by helmutriess View Post
Alleine so eine Aussage ist schon zum lachen. So etwas kommt nur von jemanden, der nicht mal das Grundprinzip vom Schutzdienst im Hundesport verstanden hat.
Was ist daran zum Lachen?
Wird der Hund vielleicht nicht auf den Figuranten, egal ob als Michelinmännchen oder mit Beißarm "verkleidet", gehetzt?

Bilder davon gibt es doch zur genüge davon selbst hier auf wolfdog.org. Und das gehört einfach nicht mehr in unsere Zeit!

Und ich hoffe, dass sich diese Art von Arbeitsprüfung im Hundesport irgendwann erledigt. Protest dagegen gibt es genügend in weiten Teilen der Hundefreunde.
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Old 14-08-2009, 15:08   #5
helmutriess
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@ Norbert
Hast du schon mal einen Hund im Schutzdienst ausgebildet ?. garantiert nicht.
Hast du dich mal mit diesem Thema ernsthaft beschäftigt und schlau gemacht was bein Schutzdienst gemacht wird ?. garantiert nicht. Hast du überhaupt schon mal einen Hind in irgend etwas ausgebildet und eine Prüfung für diese Ausbildung abgelegt ?, garantiert nicht. Wie kannst du diese Dinge überhaupt beurteilen.

Woher ich das wissen will ?. Ganz einfach. Niemand der ernsthaft mit seinem Hund arbeitet und ein wenig Ahnung von der Sache hat gibt so etwas von sich.

Sorry Norbert. Ist nicht persönlich aber die Wahrheit.
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Old 14-08-2009, 17:03   #6
timber-der-wolf
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Hallo Heinz,
es weicht nun langsam vom Thema ab, trotzdem antworte ich Dir hier. (Wenn die Admins/Mods wollen, können sie es ja abtrennen).

Quote:
1. Hast du schon mal einen Hund im Schutzdienst ausgebildet ?. garantiert nicht..
Nein habe ich nicht, werde ich nicht, weil, ich finds zum Ko.... .

Quote:
2. Hast du dich mal mit diesem Thema ernsthaft beschäftigt und schlau gemacht was bein Schutzdienst gemacht wird ?. garantiert nicht.
Ganz gegen Deine Vermutung ja! Ich habs bereits in DDR Zeiten beobachtet und fands verabscheuungswürdig, habs jetzt, nach der Wende seit fast 20 Jahren immer noch beobachtet - und? Viel hat sich trotz diverser anders lautender Veröffentlichungen und Beteuerungen nicht geändert. Der Hund wird zur funktionierenden "Maschine" degradiert .

Quote:
3. Hast du überhaupt schon mal einen Hund in irgend etwas ausgebildet und eine Prüfung für diese Ausbildung abgelegt ?, garantiert nicht.
Das sind 2 Fragen Wenn ich etwas ausbilde, muss ich nicht unbedingt irgendwelche Prüfungen / nichtssagende Papierchen etc. irgendeines Vereines nachweisen. Die Hunde beweisen in der Praxis, was sie gelernt haben.
Und ja, ich habe Hunde ausgebildet! Bereits als 7 ... 8 ... 10 jähriger Stepke habe ich meinen Vater beim Hüten von Rindern (und Schafen) begleitet und gelernt, wie Hunde zum Hüten aus gebildet werden. Später habe ich das selbst gemacht.
Und jetzt? Onka, wie Kira, sind im Bike Jöring und vor dem Schlitten ausgebildet. Ich brauch dazu kein "anerkanntes Papierchen" - die Hund zeigen was sie können! Kannst Dich ja gern bei unserem Treffen davon am 19.09.2009 überzeugen. Werde bei Gelegenheit mal ein paar Bilder einstellen (P.S.: Ja, sie waren in der Welpenschule, habe den Hundeführerschein, und die BH-Prüfung - ganz gegen meine sonstige Überzeugung zum Vereinsgehabe )

Mir ging es doch nur darum auf zu zeigen, dass es außer Schutz, Mantrailing, Rettungshundearbeit ... weitere Möglichkeiten der "Arbeit" gibt.
40 km neben einem Rad stur und stumpfsinnig neben her laufen, ist körperliche Arbeit für den Hund, aber sicher keine Arbeitsprüfung. Aber es gibt eben Alternativen, wie Bike Jöring, wo man beides gut verbinden kann - Ausdauer und Arbeitswillen - und über die es sicher zu diskutieren lohnt. Aber dazu hat sich ja bisher leider niemand geäußert. Wahrscheinlich geht es, wie üblich hier, nur um gegenseitige Vorwürfe, Anfeindungen etc. pp
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Last edited by timber-der-wolf; 14-08-2009 at 17:06.
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Old 16-08-2009, 22:03   #7
helmutriess
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Hallo Christian,

Quote:
Helmut, was Norbet meint, kann ich gut nachvollziehen, wenn er sagt, Schutz gehört nicht in den "privaten" Bereich. Denn sehr viele Hundehalter erkennen nicht, dass ihr eigener Hund gar nicht geeignet ist, Schutzhunddienst zu machen, weil er z.B. nicht Wesensfest genug ist. Dadurch kann er nicht unterscheiden, wann "Beißen in den Ärml" "Spiel" ist und wann es Ernst ist. Und wenn du mal ehrlich zu dir selbst bist, dann hast du das bei einem deiner ehemaligen Hunde auch nicht erkannt und aus dem Rüden einen Hund gemacht, der seinen Willen zur Not mit Beißen durchsetzt. Und genau das ist es, was Norbert meint, passt heute überhaupt nicht in unsere Zeit. In Niedersachsen wollen sie das gute Hundegesetz wieder verschärfen, weil es leider Hunde gibt, die ihre Grenze nicht kennen.

Du bist genau so ein Beispiel, warum es eben unter professioneller Leitung sein sollte. Nur genau wie im Rettungshundebereich, lebt die Hundeausbildung im wesentlichen - von der Polizeihundearbeit abgesehen - im ehrenamtlichen Bereich. Und dass ist das große Problem.

Aber das geht auch am Thema zu weit vorbei, um es hier zu vertiefen.

Christian

PS: Ich weiss nicht, ob du den Werdegang deines ehemaligen Rüden verfolgt hast, aber es macht einen nicht glücklich. Ich habe ihn im September 08 kennen gelernt. Er ist heftig und ich kann viel ab.
Mal einer der das Kind mal beim Namen nennt.
Wenn du interesse hast können wir uns gerne gemeinsam mit diesem Thema auseinander setzen. Ich versuche immer ehrlich zu mir selbst und anderen zu sein. Und was ich sage kann ich auch belegen / beweisen. Ich hab auch nichts zu verbergen !.
Das ist aber hier der falsche Ort.

Gruß Helmut
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Old 16-08-2009, 23:03   #8
Torsten
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Bikejöring ist sicher ein paar Stufen höher einzuschätzen als ein 40 km Ausdauerlauf. Der Hund muss einige Kommandos beherrschen - go, links, rechts, langsam, Gas Gas Gas und muss sozial sein. Er darf beim Überholen keine anderen Hunde "fressen". D.h. er muss sehr im Kommando stehen.
Danke für die kurze Einführung - na das ist doch schon mal was, sozial und im Gehorsam, wenn gleich ich da Parallelen zu den Schlittenhunden sehe ...... wie ich schon sagte man sollte evtl. mal drüber nach denken ob man den TWH in einer anderen Gruppierung ansiedelt.

Quote:
Denn sehr viele Hundehalter erkennen nicht, dass ihr eigener Hund gar nicht geeignet ist, Schutzhunddienst zu machen, weil er z.B. nicht Wesensfest genug ist.
Das ist vollkommen richtig, aber an wen liegt es am Ende , an verbohrten Haltern die sich profilieren müssen - leider gibt es das nicht nur im Schutzbereich
Quote:
Nur genau wie im Rettungshundebereich, lebt die Hundeausbildung im wesentlichen - von der Polizeihundearbeit abgesehen - im ehrenamtlichen Bereich. Und dass ist das große Problem.
Und du glaubst das da mal eben so ein Hund ausgebildet wird ohne Plan von irgend was? Christian, schon mal was von Befähigungsnachweisen gehört die Menschen haben müssen ehe sie RICHTIG Hunde ausbilden. Und wie kommt es dann, das auch ein Teil der Polizei auf den Hundeplätzen nach ausgebildeten Hunden sucht wenn die nur durch ihren Status, so verstehe ich es jedenfalls, die einzigen sind die Hunde in dieser Richtung ausbilden dürfen? Ich habe Polizeihundeführer gesehen die nicht wussten wie ihr eigener Hund reagiert und sich verhält, glaube mir ich hab es am eigenen Leib verspürt. Da wird gefragt ob man an Ort und Stelle den hund bestätigen darf oder wo anders hin gehen soll ..... dazu fällt einem dann auch wenig ein. Was du von dir gibst ist genau Das was sich in allen Bereichen dieses Landes abspielt, nur weil man staatliche Aufgaben war nimmt ist man vollkommen und wenn man Fehler macht wird es durch den Staat gedeckt. Ein Scheriffstern macht noch keine unfehlbaren Menschen. Ich kenne mehr ehrenamtliche Ausbilder wie du sie bezeichnest die weit aus mehr drauf haben als mancher Staatsdiener der das Gleiche tut. Bei einem Richter hast du es auch mit ehrenamtlichen Menschen zu tun, und wenn ich dein Statement lese wie du schleimst bei dem Richter der die SZS richtet, könnte man denken das Gott dort aufschlägt. Aber ich glaube das der Herr hier nicht ließt, von daher vergebliche Mühe ......
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Last edited by Torsten; 16-08-2009 at 23:28.
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Old 17-08-2009, 08:43   #9
timber-der-wolf
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Bikejöring ist sicher ein paar Stufen höher einzuschätzen als ein 40 km Ausdauerlauf. Der Hund muss einige Kommandos beherrschen - go, links, rechts, langsam, Gas Gas Gas und muss sozial sein. Er darf beim Überholen keine anderen Hunde "fressen". D.h. er muss sehr im Kommando stehen.


@ Christian
Danke für Deinen Beitrag, Du hast genau das zum Ausdruck gebracht, was ich gemeint habe!
Wenn man über "Arbeitsprüfung" für den TWH nachdenkt, sollte man auch Vorschläge aus anderen bereichen, zum beispiel aus dem Schlittenhundesport nachdenken (dürfen und können ).

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Originally Posted by Outlaw-T View Post
1. Das ist vollkommen richtig, aber an wen liegt es am Ende , an verbohrten Haltern die sich profilieren müssen - leider gibt es das nicht nur im Schutzbereich

2. Und du glaubst das da mal eben so ein Hund ausgebildet wird ohne Plan von irgend was? Christian, schon mal was von Befähigungsnachweisen gehört die Menschen haben müssen ehe sie RICHTIG Hunde ausbilden.

3. Und wie kommt es dann, das auch ein Teil der Polizei auf den Hundeplätzen nach ausgebildeten Hunden sucht wenn die nur durch ihren Status, so verstehe ich es jedenfalls, die einzigen sind die Hunde in dieser Richtung ausbilden dürfen?
Zu 1. Dem kann ich uneingeschränkt zustimmen. Und deshalb ist vorbeugen besser als heilen (in unserem Fall, besser diesen Teil des "Schutz" verbieten, als wenn wegen irgendwelcher "tickenden Zeitbomben" die TWH dann auf irgendwelche "Rasselisten" landen und als gefährlich eingestuft werden. Oder?).

Zu 2. Torsten, Christian hat nicht behauptet, dass die Ausbilder alle "keinen Plan" oder keine Befähigung zur Hundeausbildung haben. Aber Du weist doch selbst am Besten, was sich alles Ausbilder nennt und was sich alles auf Hundeplätzen tummelt.

Zu 3. Wo soll die Polizei denn ihre Hunde sonst herbekommen? Ist es denn falsch, wenn sie sich auf Hundeplätzen nach geeigneten Hunden umsieht?

Und ergänzend zur Qualifizierung der Polizei, Du solltest auch da nicht alles über einen Kamm scheren - Ausnahmen gibt dort sicher auch, wie überall.
Aber, nur so ein Beispiel, die Tochter meines Nachbarn, früher jahrelang mit ihrem Vater leidenschaftliche "Schutzhundlerin" hat bei der Polizei eine Ausbildung als Hundeführerin absolviert und arbeitet nun als solche schon mehrere Jahre. Und nun frage mal, warum auch sie inzwischen diese Ausbildung im zivilen Bereich absolut ablehnt. Sicherlich nicht, weil sie unqualifiziert ist.

@ Heinz
Das ich gegen diese Schutzausbildung (zumindest den Teil des "kontrollierten" Angreifens / Beißens) bin ist bekannt. Das begründet sich auch in einem ganz konkreten Grund!
Ich weis nicht, ob ich es schon mal schrieb, aber mein kleiner Ricky, damals zu Weihnachten 1976 gerade knapp 5 Monate alt, wurde ohne Vorwarnung und völlig grundlos beim Spaziergang von einem mit Herrchen freilaufenden, ausgebildeten und mehrfach mit Preisen ausgezeichneten Schutzhund angegriffen. Er lies erst ab, als der kleine Kerl tod war. Da hat weder der Besitzer noch ich etwas ausrichten können. Und das prägt und wird meine Meinung zu diesem Thema niemals umstimmen!
Und genau wegen dem von mir geschilderten, was auch schon vielen anderen Menschen wiederfahren ist, halte ich sogenannte Schutzhunde in Privathand als tickende Zeitbomben und lehne es ab und werde mich überall dafür einsetzen, so etwas zu verbieten.
Es gibt genügend weitere bedauerliche Vorfälle, allerdings auch zugegebenermaßen bei der Polizei. Wobei ich diese Ausbildung bei Polizei und beim Zoll tolleriere, da (leider) noch berechtigt und notwendig.
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Last edited by timber-der-wolf; 17-08-2009 at 21:53.
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Old 17-08-2009, 19:31   #10
Torsten
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Dem kann ich uneingeschränkt zustimmen. Und deshalb ist vorbeugen besser als heilen (in unserem Fall, besser diesen Teil des "Schutz" verbieten, als wenn wegen irgendwelcher "tickenden Zeitbomben" die TWH dann auf irgendwelche "Rasselisten" landen und als gefährlich eingestuft werden. Oder?).
Du scheinst wirklich nicht zu verstehen, ich denke ein Hund kommt nicht auf die Liste weil er im Schutz ausgebildet ist, sondern weil sein Besitzer an irgend einer Stelle was verpasst hat oder es provoziert hat ........
Und ich kann den Schmarren mit der Liste nicht mehr hören, habt ihr kein anderes Druckmittel, es bedarf schon ein wenig mehr als einen Hund der eben mal den Larry raus hängen lässt um eine Rasse auf die Liste zu setzen, das was du machst ist dumpfe Einschüchterung unter Angaben falscher Fakten .........
Übrigens können auch Fantasten sehr gut dafür sorgen das eine Rasse schupdiewups auf der Liste erscheint, wegen eben der Mythen und Märchen und Falschdarstellungen die solche Leute von sich geben und so andere Verrückte anziehen die mal eben ihren Traum vom "bösen Wolf " leben wollen.
Kein Hundeplatz oder Ausbilder wird in D einen Hund zu etwas machen was sein Besitzer nicht will und ganz gute Leute geben sich erst gar nicht für den dilettantischen Quatsch her - also fang beim Besitzer an. Einen Hund zu haben bedeutet auch Verantwortung und wer die nicht hat dem gehört der Hund entzogen .....
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Zu 2. Torsten, Christian hat nicht behauptet, dass die Ausbilder alle "keinen Plan" oder keine Befähigung zur Hundeausbildung haben. Aber Du weist doch selbst am Besten, was sich alles Ausbilder nennt und was sich alles auf Hundeplätzen tummelt.
hat er nicht ?
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Nur genau wie im Rettungshundebereich, lebt die Hundeausbildung im wesentlichen - von der Polizeihundearbeit abgesehen - im ehrenamtlichen Bereich. Und dass ist das große Problem.
Dann sag du mir was er mit großen Problem meint .......und mit ehrenamtlichen Bereich ......
Und Norbert , ich denke auch das Christian sicher selber sagen kann was er wie gemeint hat , er klammert den Polizeidienst aus, also meint er so wie ich es verstehe das Die die Einzigen sind die sich eine ordentliche arbeit mit einem Hund leisten können.
Aber denk mal nach gekocht wird überall nur mit Wasser, und da ich im Gegensatz zu dir sehr oft auf dem Hundeplatz bin und meine Hunde noch Keinen getötet haben und ich Ausbildungen gesehen habe von Leuten ( keine Einzelfälle) die wie Christian es schreibt quasi die staatliche Lizenz dafür haben, brauchst du mir an dieser Stelle nichts zu erzählen, es sei denn du kannst mir plausibel klar machen das du in der Lage bist zu verstehen von was du schreibst - nämlich Schutzdienst oder Schutzhundesport, komm mir aber nicht mit deinen romantischen Zuschauergetue.
Quote:
Zu 3. Wo soll die Polizei denn ihre Hunde sonst herbekommen? Ist es denn falsch, wenn sie sich auf Hundeplätzen nach geeigneten Hunden umsieht?
Sorry entweder steh ich auf dem Schlauch oder du drehst dich wieder wie gewohnt. Auf der einen Seite wird gefordert das man Schutz nicht in ehrenamtlicher Tätigkeit für den Zivilbereich betreibt und auf der anderen Seite sagt du wo die Bollilei sonnst ihre Hunde her bekommen soll oder um es mit deinen Worten zu sagen , das du einem nicht wieder vorwerfen kannst dich falsch verstenden zu haben
Quote:
Wo soll die Polizei denn ihre Hunde sonst herbekommen?
Ich finde es immer wieder schön wenn man mit so richtig kompetenten Leuten eine fachlich Diskussion führen kann .......
Quote:
Ich weis nicht, ob ich es schon mal schrieb, aber mein kleiner Ricky, damals zu Weihnachten 1976 gerade knapp 5 Monate alt, wurde ohne Vorwarnung und völlig grundlos beim Spaziergang von einem mit Herrchen freilaufenden, ausgebildeten und mehrfach mit Preisen ausgezeichneten Schutzhund angegriffen. Er lies erst ab, als der kleine Kerl tod war. Da hat weder der Besitzer noch ich etwas ausrichten können. Und das prägt und wird meine Meinung zu diesem Thema niemals umstimmen!
Das tut mir sehr leid, aber du weißt es genau wie ich das so was mit Sicherheit nichts mit der Ausbildung des Hundes zu tun hat oder zu mindest nur sehr wenig. Schutzhund ist bei Allen immer gleich aggressiver Hund der total abdreht. Ich habe Hunde gesehen die eben keine Ausbildung hatten oder zu mindest im Turnierhundesport gearbeitet haben und auch andere Hunde zerfetzt haben, willst du den Sport auch verbieten ?
Und wenn ein Hund erst mal abschaltet kann sicher auch der Besitzer nichts machen, aber klar weil der Hund im Schutz gearbeitet worden ist greift er Welpen an, alles klar .... ich würde mir als Besitzer mal Gedanken machen wie gut ich meinen Hund überhaupt kenne und ob ich mich über den Hund definiere oder nur profilieren will.
Ich hab es schon geschrieben
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Das ist vollkommen richtig, aber an wen liegt es am Ende , an verbohrten Haltern die sich profilieren müssen - leider gibt es das nicht nur im Schutzbereich
Wenn der Mensch sich und seine Fähigkeiten überschätzt oder ein Defizit in seiner eigenen Psyche ausgleichen muss, kann auch dessen Hund kein Lamm werden ......
Bin ich froh das all die Interessenten die bis her bei mir waren noch alle gesund und munter durch die Gegend laufen da sie ja mit meinem Chakka das vergnügen hatten der richtig im Schutz arbeitet, ich werd ihm mal sagen was er für eine Bestie ist und das er dazu beiträgt das der TWH bald auf der Liste landen wird wenn er nicht aufhört am Beutespiel Spaß z haben. Man kann sich die Dinge immer so drehen das sie so rüber kommen wie man es möchte, das ist ja heut zu Tage Gang und Gebe in allen Bereichen des Lebens.
Aber ich hab jetzt keine Lust mehr mich mit dir über was zu unterhalten wo die Unterhaltung qualitativ nur einseitig ist, Beispiele für alles Mögliche kann ich dir auch bringen, wer sucht wird auch finden ..........
Und glaube mir, ich gönn und akzeptiere deine Meinung weil du es nicht besser weißt und sicher auch kein Interesse hast es besser zu wissen weil es dich wiederum nicht interessiert. Aber sei doch so gut und akzeptiere doch bitte auch Das was Andere meinen und machen.

Thema verfehlt - es geht um eine Arbeitsprüfung und nicht um speziell Schutz ..........
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Last edited by Torsten; 17-08-2009 at 19:56.
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Old 17-08-2009, 21:26   #11
timber-der-wolf
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Man kann sich die Dinge immer so drehen das sie so rüber kommen wie man es möchte, das ist ja heut zu Tage Gang und Gebe in allen Bereichen des Lebens. ....
Ja so ist es, und Du, Torsten, bist darin Meister!
Denn Du kannst auch keine andere Meinung akzeptieren, noch verstehen geschweige versuchen zu verstehen.

Und glaub nicht immer nur Du hast die Weisheit mit dem Löffel gefressen. Auch andere haben Erfahrung. Und man muss nicht unbedingt etwas selbst tun, um sich ein Urteil bilden zu können.

Du hast aber Recht, es weicht langsam viel zu weit vom Thema ab.
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Old 18-08-2009, 00:21   #12
Torsten
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Ja so ist es, und Du, Torsten, bist darin Meister!
Denn Du kannst auch keine andere Meinung akzeptieren, noch verstehen geschweige versuchen zu verstehen.
Ja Norbert wie immer hast du Recht .... ich kann nicht erkennen das ich mir die Dinge drehe wie ich sie brauch. Aber du bist doch immer der der gegen Vereine wettert , gegen bestimmten Arten der Hundebeschäftigung und wenn dir dann mal Jemand widerspricht kommst du mit deiner alten Leier das man andere Meinungen nicht akzeptiert. Ich habe kein Problem damit wenn du bestimmte Arten der Hundeausbildung nicht magst und sogar dagegen wetterst, aber dann doch bitte mit den nötigen fundamentalen Argumenten und auch Wissen. Du solltest es langsam bemerkt haben das andere Menschen auch schon groß sind und mündig und somit auch eine eigene Meinung haben dürfen. Ich muss mir nichts drehen wie ich es brauche, da ich im Gegensatz zu einigen anderen hier Niemanden in den Allerwertesten kriechen muss.
Was mir bei dir besonders auffällt, das du immer wartest bis Jemand ein Thema bringt was nur annähernd mit deinen Antipathien zu tun hat und schon bist du nicht mehr der stille Leser der du vorgegeben hast sein zu wollen, weil du ja den Streit anderen Menschen überlassen wolltest nach deiner Wiederfreischaltung hier.
Norbert ich kann dich verstehen und ich sag es auch gern noch mal, das ich deine Meinung zu speziell diesem Thema auch akzeptiere. Was ich nicht akzeptiere sind Menschen die zwar reden aber nichts sagen .... Da hat Dieter Nurr so einen schönen Satz gesagt : wenn man keine Ahnung hat einfach mal die F...... halten.

Quote:
Und glaub nicht immer nur Du hast die Weisheit mit dem Löffel gefressen. Auch andere haben Erfahrung. Und man muss nicht unbedingt etwas selbst tun, um sich ein Urteil bilden zu können.
Nein Norbert die habe ich nicht, das du Erfahrungen hast glaube ich dir doch gern und das du nicht unbedingt etwas selber machen musst oder wissen musst was wirklich ist, weiß ich auch. Du hängst dich auch mal gern an Gehörtes um dann ein wenig darüber zu schreiben um anderen Menschen, na ich sag mal, zu zeigen wo es lang geht..... dabei übersiehst du leider immer wieder das die anderen Menschen auch nicht blöd sind und so manches kleine Spielchen erkennen und natürlich auch reagieren. Dann folgen die Rechtfertigungen und Entschuldigungen weil man ja nicht zu Dem steht was man so alles verzapft ...... Aber lassen wir das. Halbwahrheiten sind genau so gefährlich wie Unwissenheit. Noch mal für dich ganz langsam, es geht oder ging mir nicht um Schutz sondern darum für den TWH eine ihm entsprechende Arbeitsprüfung zu finden. Jetzt sind wir nat. in dem richtigen Thema und können über dein „Steckenpferd“ reden. Und wenn du wie du sagst auch Ahnung hast, dann kannst du mir sicher auch sagen wie viele Ausbildungstufen ein Figurant ablegen muss um überhaupt erst mal einen Hund im Schutz zu trainieren. Nach welchen Kriterien ein Hund ausgebildet wird und was man eigentlich von ihm verlangt. Sicher kennst du auch den Trieb des Hundes der für einen guten und richtigen Schutzdienst am besten geeignet ist. Den Sinn der VPG wirst du ja auch wissen, aber sag bitte nicht das man da nur den Hund auf Menschen hetzt, denn dem ist leider nicht so. Der Hund hat eben konkrete Aufgaben die man nicht nur im dienstlichen Bereich gebrauchen kann. Und so weit ich weiß ist der Schutzdienst älter als du es bist, und du bist schon ganz schön alt .......
In diesem Sinne
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Old 17-08-2009, 21:24   #13
helmutriess
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Du bist genau so ein Beispiel, warum es eben unter professioneller Leitung sein sollte. Nur genau wie im Rettungshundebereich, lebt die Hundeausbildung im wesentlichen - von der Polizeihundearbeit abgesehen - im ehrenamtlichen Bereich. Und dass ist das große Problem.

Aber das geht auch am Thema zu weit vorbei, um es hier zu vertiefen.
Jetzt kann es vertieft werden.

Ich habe dir die alle Möglichkeit gegeben dich zu informieren was dieses Thema betrifft.
Aber ausser inkompetentes Gelaber, kein Hintergrund Wissen, und Gequatsche aus zweiter und dritter Hand ist nichts. Wenn einer hier, der mir etwas vorwirft einen A.... in der Hose hätte, hätte er mich schon lange zur rede gestellt. Aber so genügt dummes Gequatsche und Geschmiere auf einer Homepage für Wissen und Meinungsbildung. Ich sag ja
Inkompetent und anderen etwas erzählen wollen. Das gleiche gilt übrigens auch für Norbert, wenn schon jemanden angreifen, dann aber bitte mit Wissen und Fakten. Solche Fachleute und TWH kenner sind auch am Werdegang von diesem Hund beteidigt gewesen. Ihr haut auf die Kacke und wisst überhaupt nichts. Leute die sich für einen TWH und Hundesport interessieren sind bei Leuten wie euch genau richtig. Euer Wissen wie auch das von einigen anderen Leuten in der Kombination mit einem Rindvieh wie mir, das auf so eine Sch...... hörte, bringt einen Hund wie Brutus hervor. Aber nicht nur die Inkompetenz vieler TWH kenner sondern auch andere Faktoren spielen da auch noch mit. Brutus hatte eine gute BH abgelegt.
Wäre er bei der Prüfung so gewesen wie er heute sein soll hätter er nicht bestanden. Wie er heute ist weis ich nicht, aber ich habe lange genug mit ihm gearbeitet und kenne sein Wesen.

Helmut

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Old 20-08-2009, 10:29   #14
Astrid
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Hallo Astrid

Wenn das so ist wie du es beschreibst kann man nur den Kopf schütteln. Du solltest vielleicht deinen Hund und dich von solchen Leuten fern halten. Bei soetwas kann man die Einstellung von Norbert oder Christian verstehen und ist auch unter solchen Umständen gerechtfertigt.

Von solchen Leuten halt ich mich fern - keine Sorge. Das ist u.a. der Grund, weshalb ich eben keinen Schutzhundesport oder Mondioring mache und das ist auch der Grund, weshalb wir - nach Jahren in einem Verein, indem zum Teil solche Leute verkehrten und es unmöglich war, die Ausbildung zu "reformieren" oder etwas gegen eigentlich verbotene Hilfsmittel zu unternehmen - unseren eigenen Verein gegründet haben.

Und ja, zum Teil kann ich die Ablehnung vom SchH-Sport verstehen - solange noch mit Mittelalter-Methoden trainiert wird, solange die "großen" Hundesportler selbst noch mit Hilfsmitteln wie TIG u.ä. "arbeiten", solange von Richtern und Verbandskörperschaft einfach weggeschaut wird, solange Trainingsgruppen noch dem Saufen und Gröhlen mehr Zeit einräumen, als dem Training selbst und solange über alles was nicht SchH und SchH-tauglich ist abwertend gesprochen wird und solche Intoleranz herrscht, ist für mich durchaus nachvollziehbar, dass dieser an und für sich für geeignete Hunde tolle Sport so ein schlechtes Ansahen hat. Ist halt wie überall: die Negativbeispiele brennen sich ins Gedächtnis, während die Positiven schnell in Vergessenheit geraten.

Ich möcht nochmal einräumen, das ich prinzipiell wirklich kein Gegner dieser Sportarten bin und es ganz sicher auch zahlreiche Trainingsgruppen gibt, die gar nicht in dieses Schema fallen. Und natürlich gibt es auch in anderen Sportarten schwarze Schafe - ich weiß von einer Agilitysportlerin, die die Hürdenstangen festgegklebt hat, damit sich der Hund schön die Pfoten anhaut, wenn er nicht hoch genug springt - das ist genauso zu verurteilen.

Bezüglich IPO - soweit ich weiß müssen in Ö. ÖKV-Züchter von DSH eine IPO machen, um überhaupt züchten zu dürfen, aber kann durchaus sein, dass ich da auch irre. Das hat jetzt zwar nichts mit der GHK zu tun, ist aber genauso ein Punkt, der eigentlich völlig unsinnig ist.
__________________
Liebe Grüße aus Wien,
Astrid mit Nanook & Chinua - jetzt auch auf Facebook


Last edited by Julia; 20-08-2009 at 16:17. Reason: Zitat eingefügt
Astrid jest offline   Reply With Quote
Old 20-08-2009, 10:52   #15
helmutriess
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Von solchen Leuten halt ich mich fern - keine Sorge. Das ist u.a. der Grund, weshalb ich eben keinen Schutzhundesport oder Mondioring mache und das ist auch der Grund, weshalb wir - nach Jahren in einem Verein, indem zum Teil solche Leute verkehrten und es unmöglich war, die Ausbildung zu "reformieren" oder etwas gegen eigentlich verbotene Hilfsmittel zu unternehmen - unseren eigenen Verein gegründet haben.
Ja, "reformieren", das ist das richtige Wort. ich versuch das jetzt seit 2 Jahren in unserem Verein. So wie ich versuchen auch noch andere in dieser Richtung etwas zu bewegen. Aber das ist sehr schwer, da man es oft mit Leuten zu tun hat die eingefahren sind und nichts anderes zulassen als das was sie für "richtig" halten. Ich kann den Leuten bei uns im Verein nichts vorschreiben, aber ich kann als Übungsleiter alles was nicht erlaubt ist in den Übungsstunden, wenn ich anwesend bin, unterbinden. Was die Leute tun wenn ich nicht da bin kann ich nicht beeinflussen. Beim SV gibt es klare Richtlinien die den Übungsleitern einige Möglichkeiten gibt. Es liegt dann an den Übungsleitern was zugelassen wird.

Gruß Helmut
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